Am 05.09.2020 haben wir aufgrund unserer Erfahrungen mit dem Mietmobil in Italien beim HYMER-Center Reisemobile Beck in Köln unser Traummobil, einen HYMER MLT 580 4x4, bestellt. Herr Weidner hatte eigentlich ein leichtes Spiel mit uns, da wir uns bereits viele Gedanken gemacht hatten. Aber dennoch konnte er uns mit seiner erfrischenden Art noch bei Punkten beraten, bei denen wir uns unsicher gewesen waren.

Die aktuelle Mehrwertsteuerabsenkung von 19 % auf 16 % greift zwar nicht bei unserem Wohnmobil, aber bei den beiden E-Bikes, die wir sozusagen "on top" noch dazu kauften und die noch bis Dezember ausgeliefert werden.
Jetzt heißt es warten. Wir können es kaum erwarten, das neue „Familienmitglied“ im April/Mai 2021 vor der Tür stehen zu haben.

So ähnlich wird er aussehen 😊😀😊😀
So ähnlich wird er aussehen 😊😀😊😀

Update vom 17.12.2020:

HYMER teilt uns mit, dass sich die Auslieferung jetzt bis Juni/Juli 2021 verzögern wird. Zudem werden die Original-Mercedes-Sitze nicht lieferbar sein. Stattdessen gibt es die serienmäßigen Pilotensitze.

Update 31.05.2021:

Heute haben wir bei einem Besuch im HYMER-Center in Köln zum einen erfahren, dass die Auslieferung anscheinend wirklich im Juli 2021 erfolgen soll ! Zum anderen ergänzten wir unsere Bestellung um Dinge wie einen Internet-Router (Oyster) und diverse Warnanlagen (Thitronic). Zudem besprachen wir das Prozedere der Übergabe.

Update 16.06.2021:

Herr Weidner rief an und teilte mit, dass das Wohnmobil Ende nächster Woche in Köln auf dem Hof steht. Die am 31.05.2021 bestellten zusätzlichen Teile sind auch da und werden dann eingebaut, womit die Übergabe an uns etwa am 09.07.2021 erfolgen wird.

Update 23.06.2021:

Herr Weidner rief an und teilte mit, dass das Wohnmobil in Köln auf dem Hof steht :-) Damit ist die Restzahlung fällig. Die zusätzlichen Anbauteile werden abgerechnet, sobald sie verbaut sind.

Am 25.06.2021 fahren wir hin und können ihn zum ersten Mal "anfassen". Wir sind schon gaaaanz aufgeregt !!!

Heute am 25. Juni ist es endlich soweit: wir stehen vor unserem neuen Zuhause
Heute am 25. Juni ist es endlich soweit: wir stehen vor unserem neuen Zuhause
Selbst einen Backofen haben wir uns einbauen lassen
Selbst einen Backofen haben wir uns einbauen lassen
Mit diesen Reifen werden wir wohl kaum Probleme bekommen
Mit diesen Reifen werden wir wohl kaum Probleme bekommen
Jetzt heißt es warten bis zum 15. Juli. Dann können wir ihn endgültig in Empfang nehmen. Bis dahin werden noch diverse Teile eingebaut, die uns unser mobiles Leben erleichtern sollen.
Jetzt heißt es warten bis zum 15. Juli. Dann können wir ihn endgültig in Empfang nehmen. Bis dahin werden noch diverse Teile eingebaut, die uns unser mobiles Leben erleichtern sollen.

Am 07. Juli 2021 haben wir unser Auto im Vorgriff auf den morgigen Verkauf der neuen Besitzerin auf den Hof gestellt. So können wir bei der Anmeldung unseres neuen Familienmitglieds aufgrund der Ummeldemöglichkeit dasselbe Kennzeichen wie in den letzten 15 Jahren behalten. Liebe Iris, wir wünschen Dir noch viele unfall- und pannenfreie Kilometer mit unserem Baby-Benz. Er soll Dir genauso viel Freude bereiten wie uns !

Am 08. Juli 2021 waren wir bei der Zulassungsstelle der Stadt Bonn. Eigentlich hatten wir erst am Nachmittag den Termin, aber die Käuferin unseres Baby-Benz bekam einen Vormittagstermin. Dank der Flexibilität der Stadtverwaltung Bonn (hier noch einmal ein herzliches Dankeschön) konnten wir die Termine tauschen, sodass wir unser Fahrzeug zulassen und die Käuferin unser ehemaliges Auto am selben Tag ebenso zulassen konnte.

Unser Wohnmobil fährt damit mit demselben Kennzeichen wie unser kleiner Baby-Benz ! Und wir haben unser Wunschkennzeichen mit der für uns so wichtigen Buchstaben- und Zahlenkombination :-)

Juchuu, heute am 15. Juli 2021 holen wir unser Wohnmobil ab. Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage freuen wir uns, dass der Himmel sogar leichte Sonnenstellen zeigt.
Juchuu, heute am 15. Juli 2021 holen wir unser Wohnmobil ab. Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage freuen wir uns, dass der Himmel sogar leichte Sonnenstellen zeigt.
Pünktlich um 12:00 Uhr waren wir bei unserem Wohnmobil Händler. Wir wurden schon erwartet.
Auch wenn die Einweisung in ein Wohnmobil nicht zu den spannendsten Momenten im Leben gehört, verstand es Herr Weidner dennoch, uns die ganze Technik des Wohnmobils unterhaltsam zu zeigen. Wir sind sicher, dass wir die Hälfte bestimmt heute Abend wieder vergessen haben. Allein wie viele Apps wir neuerdings auf unseren Smartphones haben werden, um alle Teile zu bedienen und zu überwachen!
Gegen 15:00 Uhr war die Einweisung beendet und bepackt mit einem Bündel von Gebrauchsanweisungen, Nudeln und einer Flasche Sekt fuhren wir nach Hause. Die ersten Kilometer waren etwas gewöhnungsbedürftig, da wir bislang nur unsere kleine A-Klasse kann.
Daheim angekommen, luden wir schnell das komplett vorbereitete Gepäck in unser neues Domizil.
Sieht noch sehr chaotisch aus
Sieht noch sehr chaotisch aus
Aufgrund des überall vorhandenen Hochwassers der Flüsse waren zum Teil Autobahnen gesperrt. Wir kamen dennoch relativ problemlos bis in die Gegend von Aachen. Dort suchten wir uns einen Übernachtungsstellplatz in Kelmis.
Wir haben sehr viel Spaß mit unserem neuen zu Hause!
Heute Morgen beim aufwachen begrüßte uns ein bedeckter Himmel und es regnete leicht. So räumten wir noch weiter ein und fuhren alsbald los. Wir waren etwas irritiert, da eine Meldung im Display uns daran erinnerte, das Kühlwasser aufzufüllen. Beim Blick unter die Motorhaube stellten wir allerdings fest, dass der Ausgleichsbehälter knapp über Minimum stand.
Nach ein paar Kilometern verschwand diese Meldung, um dann unregelmäßig verteilt über den Tag wieder zu erscheinen. Der Motor wurde allerdings nicht zu warm.
In De Panne angekommen, war leider der von uns ausgesuchte Campingplatz voll. So fuhren wir über die belgisch-französische Grenze nach Brey-Dunes und hatten direkt am Supermarkt einen Stellplatz. Bis zum Strand ist es nicht weit und außerdem haben wir unsere Fahrräder dabei.
Da mittlerweile Kaffee Zeit war, kauften wir von den französischen Leckereien etwas ein und stärkten uns. 
Einfach nur lecker, diese französischen Backwerke !
Einfach nur lecker, diese französischen Backwerke !
Anschließend widmeten wir uns den vielen Betriebsanleitungen, die alle gelesen werden wollen.
Von unserem Stellplatz aus haben wir es nicht weit bis zum Meer.
Von unserem Stellplatz aus haben wir es nicht weit bis zum Meer.
Der Beginn eines leckeren Essens !
Der Beginn eines leckeren Essens !
Greyhounds heaven on earth !!!
Greyhounds heaven on earth !!!
An der Küche merkt man, dass Belgien nicht weit ist
An der Küche merkt man, dass Belgien nicht weit ist
Nach einer ruhigen Nacht gingen wir in den Supermarkt neben unserem Stellplatz und kauften für ein leckeres Frühstück ein. Das übliche Müsli blieb heute im Schrank.
Mithilfe eines netten Franzosen gelang es uns anschließend, Wasser aus der Zapfstelle zu entnehmen. Eigentlich hatten wir uns direkt an die Anweisungen gehalten und Geld eingeworfen, anschließend denWahlknopf gedrückt und danach den Wasserhahn betätigt. Auf diese Weise wurden wir zwar unser Geld los, aber Wasser bekamen wir nicht. Der Franzose zeigte uns, dass wir entgegen den Anweisungen aufdem Automaten zuerst den Knopf drücken müssen, anschließend das Geld einwerfen und danach den Wasserhahn betätigen müssen. Und siehe da, jetzt kam Wasser, auch wenn der Wasserdruck sehr geringwar.
Danach fühlten wir unseren Kühlwasserbehälter auf, da dieser auf Minimum stand und wir nicht schon wieder eine Warnmeldung im Display sehen wollten.
Der Wind war zwar kräftig, aber die Sonne lachte vom nahezu wolkenlosen Himmel. So schnappten wir unsere Fahrräder und fuhren an den Strand.
Wir genossen unsere Zeit am Strand mit ausruhen und Drachen steigen lassen. Unser Urlaubsgefühl war immens.
Coronakonform alleine auf der Decke, während der Greyhound….
Coronakonform alleine auf der Decke, während der Greyhound….
…..sich sportlich betätigt
…..sich sportlich betätigt
It‘s a hard life !!
It‘s a hard life !!
Nachdem wir genug Sonne getankt hatten, machten wir uns auf eine kleine Rundwanderung durch die Dünen.
Unterwegs begegneten uns immer wieder stumme Zeugen der Vergangenheit.
Wieder am Wohnmobil, stärkten wir uns mit französischen Leckereien und einem kalten Getränk. Anschließend genossen wir unsere Dusche, die wir dank des heute Morgen gebunkerten Wassersausgiebiggenossen.
Ist er nicht ein Prachtstück?
Ist er nicht ein Prachtstück?
Auch von hinten macht er eine gute Figur !
Auch von hinten macht er eine gute Figur !
Nach einem leckeren Abendessen noch mal ein Blick auf das Meer. Wir werden es hoffentlich bald wieder sehen.
Nach einem leckeren Abendessen noch mal ein Blick auf das Meer. Wir werden es hoffentlich bald wieder sehen.
Leider müssen wir morgen schon weiter
Leider müssen wir morgen schon weiter
Nicht weit von unserem Stellplatz entfernt ist der kleine Ort Bergues, Drehort des Films „Willkommen bei den Sch‘tis“. Das Wetter war schön und so beschlossen wir kurzerhand, auf dem Heimweg dorteinen Stop zu machen.
Schon bald erreichten wir den kleinen Ort und fanden über einen Umweg durch schmale Gassen einen schattigen Stellplatz an der ehemaligen Stadtmauer.
Wir schlenderten im strahlenden Sonnenschein und damit verbundener Wärme durch den kleinen Ort und gönnten uns zum Abschluss den Aufstieg auf den Beffroi, um von dort oben die Stadt ansehen zu können. Außerdem wehte dort oben ein erfrischender Wind.
Maus war mutig und kletterte zu einer Glocke
Maus war mutig und kletterte zu einer Glocke
Im Turm war eine Ausstellung über den Karneval im Ort
Im Turm war eine Ausstellung über den Karneval im Ort
Anschließend gingen wir zurück zum Camper, um den Heimweg anzutreten.
Willkommen bei den Sch‘tis
Willkommen bei den Sch‘tis
Die Partnerstadt ist Erndtebrück. Hier hat der Greyhound vor vielen Jahrzehnten seine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert.
Die Partnerstadt ist Erndtebrück. Hier hat der Greyhound vor vielen Jahrzehnten seine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert.
Nach dieser netten Besichtigungstour hieß es endgültig Abschiednehmen von der Nordsee. Die Heimfahrt verlief ereignislos. Kurz vor der deutschen Grenze tankten wir noch einmal. Unser Durchschnittsverbrauch liegt bei 11 l pro 100 km.
Unser Abendessen nahmen wir am Blausteinsee in der Nähe von Aachen ein. Es war ein sehr schöner Abschluss dieser ersten Tour in unserem eigenen Wohnmobil.
Bald danach waren wir daheim und stellten den Motor nach insgesamt 890 km wieder ab. Jetzt freuen wir uns auf weitere Touren!