Erste Fahrt mit dem neuen Wohnmobil nach Frankreich

Nach der Übernahme beim Händler fuhren wir nur kurz nach Hause und luden alle Dinge ein, die schon lange in unserem Keller warteten.

Sieht noch sehr chaotisch aus
Sieht noch sehr chaotisch aus

Aufgrund des überall vorhandenen Hochwassers der Flüsse waren zum Teil Autobahnen gesperrt. Wir kamen dennoch relativ problemlos bis in die Gegend von Aachen. Dort suchten wir uns einen Übernachtungsstellplatz in Kelmis.
Wir haben sehr viel Spaß mit unserem neuen zu Hause!

Heute Morgen beim Aufwachen begrüßte uns ein bedeckter Himmel und es regnete leicht. So räumten wir noch weiter ein und fuhren alsbald los. Wir waren etwas irritiert, da eine Meldung im Display uns daran erinnerte, das Kühlwasser aufzufüllen. Beim Blick unter die Motorhaube stellten wir allerdings fest, dass der Ausgleichsbehälter knapp über Minimum stand.
Nach ein paar Kilometern verschwand diese Meldung, um dann unregelmäßig verteilt über den Tag wieder zu erscheinen. Der Motor wurde allerdings nicht zu warm.
In De Panne angekommen, war leider der von uns ausgesuchte Campingplatz voll. So fuhren wir über die belgisch-französische Grenze nach Brey-Dunes und hatten direkt am Supermarkt einen Stellplatz. Bis zum Strand ist es nicht weit und außerdem haben wir unsere Fahrräder dabei.
Da mittlerweile Kaffee-Zeit war, kauften wir von den französischen Leckereien etwas ein und stärkten uns. 

Einfach nur lecker, diese französischen Backwerke !
Einfach nur lecker, diese französischen Backwerke !

Anschließend widmeten wir uns den vielen Betriebsanleitungen, die alle gelesen werden wollen.

Von unserem Stellplatz aus haben wir es nicht weit bis zum Meer.
Von unserem Stellplatz aus haben wir es nicht weit bis zum Meer.
Der Beginn eines leckeren Essens !
Der Beginn eines leckeren Essens !
Greyhounds heaven on earth !!!
Greyhounds heaven on earth !!!
An der Küche merkt man, dass Belgien nicht weit ist
An der Küche merkt man, dass Belgien nicht weit ist

Nach einer ruhigen Nacht gingen wir in den Supermarkt neben unserem Stellplatz und kauften für ein leckeres Frühstück ein. Das übliche Müsli blieb heute im Schrank.
Mithilfe eines netten Franzosen gelang es uns anschließend, Wasser aus der Zapfstelle zu entnehmen. Eigentlich hatten wir uns direkt an die Anweisungen gehalten und Geld eingeworfen, anschließend den Wahlknopf gedrückt und danach den Wasserhahn betätigt. Auf diese Weise wurden wir zwar unser Geld los, aber Wasser bekamen wir nicht. Der Franzose zeigte uns, dass wir entgegen den Anweisungen auf dem Automaten zuerst den Knopf drücken müssen, anschließend das Geld einwerfen und danach den Wasserhahn betätigen müssen. Und siehe da, jetzt kam Wasser, auch wenn der Wasserdruck sehr gering war.
Danach füllten wir unseren Kühlwasserbehälter auf, da dieser auf Minimum stand und wir nicht schon wieder eine Warnmeldung im Display sehen wollten.
Der Wind war zwar kräftig, aber die Sonne lachte vom nahezu wolkenlosen Himmel. So schnappten wir unsere Fahrräder und fuhren an den Strand.

Wir genossen unsere Zeit am Strand mit Ausruhen und Drachen steigen lassen. Unser Urlaubsgefühl war immens.

Coronakonform alleine auf der Decke, während der Greyhound….
Coronakonform alleine auf der Decke, während der Greyhound….
…..sich sportlich betätigt
…..sich sportlich betätigt
It‘s a hard life !!
It‘s a hard life !!

Nachdem wir genug Sonne getankt hatten, machten wir uns auf eine kleine Rundwanderung durch die Dünen.

Unterwegs begegneten uns immer wieder stumme Zeugen der Vergangenheit.

Wieder am Wohnmobil, stärkten wir uns mit französischen Leckereien und einem kalten Getränk. Anschließend genossen wir unsere Dusche, die wir dank des heute Morgen gebunkerten Wassers ausgiebig genossen.

Ist er nicht ein Prachtstück?
Ist er nicht ein Prachtstück?
Auch von hinten macht er eine gute Figur !
Auch von hinten macht er eine gute Figur !
Nach einem leckeren Abendessen noch mal ein Blick auf das Meer. Wir werden es hoffentlich bald wieder sehen.
Nach einem leckeren Abendessen noch mal ein Blick auf das Meer. Wir werden es hoffentlich bald wieder sehen.
Leider müssen wir morgen schon weiter
Leider müssen wir morgen schon weiter

Nicht weit von unserem Stellplatz entfernt ist der kleine Ort Bergues, Drehort des Films „Willkommen bei den Sch‘tis“. Das Wetter war schön und so beschlossen wir kurzerhand, auf dem Heimweg dort einen Stop zu machen.
Schon bald erreichten wir den kleinen Ort und fanden über einen Umweg durch schmale Gassen einen schattigen Stellplatz an der ehemaligen Stadtmauer.

Wir schlenderten im strahlenden Sonnenschein und damit verbundener Wärme durch den kleinen Ort und gönnten uns zum Abschluss den Aufstieg auf den Beffroi, um von dort oben die Stadt ansehen zu können. Außerdem wehte dort oben ein erfrischender Wind.

Maus war mutig und kletterte zu einer Glocke
Maus war mutig und kletterte zu einer Glocke
Im Turm war eine Ausstellung über den Karneval im Ort
Im Turm war eine Ausstellung über den Karneval im Ort

Anschließend gingen wir zurück zum Camper, um den Heimweg anzutreten.

Willkommen bei den Sch‘tis
Willkommen bei den Sch‘tis
Die Partnerstadt ist Erndtebrück. Hier hat der Greyhound vor vielen Jahrzehnten seine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert.
Die Partnerstadt ist Erndtebrück. Hier hat der Greyhound vor vielen Jahrzehnten seine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert.

Nach dieser netten Besichtigungstour hieß es endgültig Abschiednehmen von der Nordsee. Die Heimfahrt verlief ereignislos. Kurz vor der deutschen Grenze tankten wir noch einmal. Unser Durchschnittsverbrauch liegt bei 11,2 l pro 100 km.
Unser Abendessen nahmen wir am Blausteinsee in der Nähe von Aachen ein. Es war ein sehr schöner Abschluss dieser ersten Tour in unserem eigenen Wohnmobil.

Bald danach waren wir daheim und stellten den Motor nach insgesamt 890 km wieder ab. Jetzt freuen wir uns auf weitere Touren!